Komödie in 2 Akten von Ray Cooney und John Chapman Bayerische Bearbeitung von Werner Zeussel
Inhalt
Kinderbuchverleger Paul und seine Frau Marion sind am Abend zu einem Verlegerball eingeladen. Gerlinde, die Frau des Geschäftsführers Harry, bedrängt Marion ihr für diesen Abend die Wohnung für ein amouröses Abenteuer zu überlassen um sich endlich für die Seitensprünge ihres Mannes zu rächen.
Zur gleichen Zeit überredet Harry seinen Chef und Freund Paul ihm die Wohnung für ein Treffen mit seiner neuen Telefonbekanntschaft zur Verfügung zu stellen. Auch die Hausangestellte Sigrid möchte die sturmfreie Wohnung nutzen um dem zur Zeit im Haus beschäftigten Raumausstatter Alex näher zu kommen.
Plötzlich taucht ein geheimnisvoller Brief auf, der Paul an der Treue seiner Frau Marion zweifeln lässt. Als überraschend eine bekannte und erfolgreiche Kinderbuchautorin auftaucht, die ihre Werke ab sofort bei einem „moralisch einwandfreien“ Verlag verlegen möchte, ist das Chaos vorprogrammiert.
Bayerisches Singspiel mit Orchester erschienen im MundArt-Verlag
Inhalt
Oberbayern um das Jahr 1870. Der Sohn der Bauersfamilie Fischlechner, aus ärmsten Verhältnissen stammend, wird im gräflichen Forst beim Wildern heimtückisch von hinten erschossen.Ist es ein Unfall oder gar Mord? Die Spur führt in das Herrenhaus. Der Verwalter des gräflichen Schlosses Stanzlinger versucht den Verdacht auf den unschuldigen Pasolini zu lenken.
Der Tochter der Familie gelingt es, gegen den Willen ihrer Eltern und mit Hilfe Pasolinis das miese Verhalten des Verwalters offenzulegen und den wahren Mörder ihres Bruders zu finden.
Es ist schon merkwürdig! Über Nacht rückt ein kleines unscheinbares Dorf in den Mittelpunkt der Presse-, Radio- und Fernsehberichterstattung. Sogar der Ministerpräsident interessiert sich urplötzlich für dieses Dorf und schickt deshalb einen hochkarätigen Ministerialbeamten. Und dabei fing alles so harmlos an:
Der Bürgermeister und der Dorfpfarrer, seit jeher Nachbarn, streiten wieder einmal dass die Fetzen fliegen. Und das, wo doch die 1200-Jahr-Feier der Gemeinde ins Haus steht! Der Bürgermeister ist derart von sich überzeugt, dass er sich als Brunnenfigur auf der Mitte des Dorfplatzes verewigen lässt. Diese Selbstverherrlichung ist dem Pfarrer zuwider. Wen wundert es, dass er im Zorn meint, aus diesem Dorfbrunnen müsse schon Heilwasser fießen, damit er mit dem Bürgermeister zusammenarbeiten könne.
Dieser Ausspruch hat fatale Folgen! Der gerissene Opa und der Altknecht, zwei Kaisertreue Haudegen vom alten Schlag, nutzen die Ankunft von Feriengästen um den Wunsch des Pfarrers wahr werden zu lassen. Angeblich sei ein Feriengast durch einen Sturz vom Heuboden schwer verletzt worden, aber durch die Berührung mit dem Brunnenwasser wieder geheilt, erzählt man sich. Daraufhin bricht das Heilwasser-Fieber aus. Bürgermeister und Pfarrer werten dieses Phänomen als Ergebnis ihrer blendenden Nachbarschaft und werden plötzlich Freunde.
Presse, Fernsehen und Radio lassen nicht lange auf sich warten, ebensowenig der Kommerz. Beflügelt durch unerwartete Einnahmen aus dem Heilwasserverkauf, planen die beiden nicht nur eine 1200-Jahr-Feier, sondern ein Jahrhundertereignis. Vorschnell wird ein vermeintlicher Opernstar engagiert. Doch an dessen Echtheit darf gezweifelt werden, denn der gewiefte Opa hat die Fäden fest in der Hand.
Darsteller und ihre Rollen
Johann Restle Bürgermeister
Helmut Eisenbarth
Erna Restle seine Frau
Ottilie Schmalzl
Willhelm Restle Johann’s Vater
Ewin Send
Karl Knecht bei Restle’s
Franz Ismann
Sebastian Pfarrer
Klaus Willhelm
Hedwig Pfarrhauserin
Ingrid Neuner
Klothilde Sonnenschein
Anita Schmid
Knuth Sonnenschein
Harald Nagler
Gustav Feuerwehrkommandant
Ralf Buchner
Lina Magd bei Restle’s
Julia Kumpf
Bärbel Restle Tochter
India Nagler
Michael Freund von Bärbel
Klaus Neumayr
Leo Lachmann Regierungsdirektor
Uwe Baum
Weitere Mitwirkende
Souffleuse: Andrea Nagler, Gerda Leuschner
Maske: Evi Send, Doris Veit, Jutta Zeller, Birgit Zeller
Technik: Uwe Baum, Günther Paulus, Alexander Spitz
Videotechnik: Rupert Schöls
Bühnenmalerei: Eduard Krumpholz, Rudi Eiba
Bühnenbau: Ralf Buchner, Karl Heinz Mohr, Uwe Baum
Ein Volksstück in fünf Akten von Fitzgerald Kusz (Verlag der Autoren)
Inhalt
Zur Firmfeier des Fritz sind Onkel, Tante, Cousine sowie eine Bekannte und ihr Mann eingeladen.
Alle sitzen an einer reichlich gedeckten Tafel. Es gibt Leberknödelsuppe, Schweinebraten mit Blaukraut und Knödel, Kaffee und Kuchen, Würstchen mit Kraut und jede Menge alkoholische Getränke die mit fortschreitender Stunde ihre Wirkung zeigen.
Hans Prollo ist ein richtiges Ekel, ein Macho und ein ewiger Besserwisser. Er läßt an Bösartigkeiten und Beschimpfungen nichts aus. Es ist ihm dabei egal, um wen es sich handelt. Ob Verwandte und Bekannte, oder Freunde und Feinde, keiner bleibt verschont. Am meisten leidet seine Frau Elli unter den ganzen Gemeinheiten. Als die Tochter Nina schwanger wird und Markus, der Freund von Nina, von Hans hinausgeworfen wird, reicht es Mutter und Tochter. Sie beschließen sich endlich selbst zu helfen und dem Hans eine Lehre zu erteilen. Die Nachbarn Elvira und Emil werden eingeweiht. Auch Gertraud, die Schwester Ellis, und Gerd, ein Freund von Hans aus der Jugendzeit, machen bei der Intrige mit.
Alle zusammen inszenieren nun für Gertraud eine Geburtstagsparty im Esszimmer; weil sie genau wissen, daß Hans sich mit allen, ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehren wird. Zuerst täuscht er einen Herzinfarkt vor. Als das nicht klappt, mischt er eine völlig ungenießbare Bowle zusammen, um die Gäste zu vergraulen. Aber er hat Pech, weil es den anderen gelingt, Hans mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.
Darsteller und ihre Rollen
Hans Prollo,Vater, Macho und Besserwisser: Helmut „Henry“ Eisenbarth
Elli, seine Frau: Ottilie Schmalzl
Nina, Tochter der Prollos: Kerstin Schmalzl
Markus Reich, Freund von Nina: Sami Schranz
Elvira Hollerbeck, Nachbarin: Anke Schwan
Emil Hollerbeck, ihr Mann: Franz Ismann
Gertraud Schön, Ellis Schwester: Helga David
Gerd Nimmich, ein alter Freund von Hans Prollo: Alfred Veit
Weitere Mitwirkende
Souffleuse: Spitz Ulrike
Maske: Send Evi, Veit Doris, Schöls Antonia
Technik: Eckert Siegfried, Buchner Ralf, Mohr Karl Heinz, Baum Uwe
Eine satirische Komödie in mehreren Szenenbildern von Frank Pinkus und Nick Walsh
Inhalt
Penny betreibt eine Imbissbude am Rande der Autobahn direkt neben einer Raststätte. Die Bude, eine der letzten seltenen Exemplare ihrer Art, wird von Leuten angefahren die einen kurzen Imbiss einnehmen wollen, wie zum Beispiel eine Currywurst.
Andere wollen eine Tasse Kaffee trinken oder ein Erfrischungsgetränk zu sich nehmen. Alle Typen von Menschen kommen und gehen. Eine sächsische Familie auf Italienurlaub, alberne Nonnen, ausgeflippte Lehrerinnen, ein Chef mit seiner Sekretärin, weitere Familien auf Reisen und eine Vielfalt skurriler Typen tauchen mehrfach und in wechselnder Konstellation an der „Hansi-Bar“ irgendwo an einer deutschen Autobahn.
Das einzige, was diese Leute gemeinsam haben ist, dass Sie alle irgendwo hin fahren. Drei Wochen später treffen sich alle wieder, wobei sich im Laufe der Zeit neue verrückte Zusammenhänge ergeben haben. Nur Penny ist immer noch auf ihrem Platz hinter der Theke.
Das Stück ist eine Mischung aus Komödie, Satire und Comedy. Der schnelle Ablauf garantiert eine Fülle an Wortwitz und Pointen und damit eine humorvolle Unterhaltung. Eine besondere Würze erhält das Stück, dass die meisten Spieler in zwei oder drei Rollen schlüpfen.
Sie passen nicht in die angeblich so heile Welt des Königreichs Bayern, mit einem Märchenkönig und dem seriösen Bürgertum. Sie – gemeint sind die Wilderer und Räuber des 18. und 19. Jahrhunderts. Aber man liebt sie heute noch. Sie haben sich einen festen Platz in der bayerischen Volksmusik, in der Literatur, im Theater, im Film und sogar im Fernsehen erobert. Schriftsteller wie Ludwig Thoma, haben sie in unzähligen Romanen und Kurzgeschichten verewigt und Bänkelsänger sangen ihre Räubermoritaten, die später Liedersammler wie der Kim Pauli, aufzeichnen sollten. Welchem echten Bayern sind die Namen wie „Bayerischer Hiasl“, Matthias Kneissl oder Georg Jennerwein kein Begriff. Voll Stolz kann der Bayer sagen: „Was woll´n denn die Engländer mit ihrem Robin Hood? Solcherne ham mia im Dutzend g´habt!“ Wenn man aber ehrlich ist, muss man auch zugeben, dass die Verglorifizierung dieser sogenannten Volkshelden nicht der Realität entspricht. Sie mögen die ärmere Bevölkerung ab und zu unterstützt haben, aber nur um den Preis für Unterschlupf, Verköstigung oder Hehlerdiensten. Im Grunde genommen waren sie aber nichts anderes als Verbrecher. Mit der Wilderei, über deren Wertung man aus der Sicht der damaligen Zeit unterschiedlicher Meinung sein kann, fing es meistens an. Meist endete jedoch so eine Wildererkarriere mit Diebstahl, Einbruch, Raub und in extremen Fällen sogar mit Mord. Einige dieser Verbrecher steigerten sich im Laufe der Zeit so in ihre kriminelle Laufbahn hinein und gingen mit einer solchen Brutalität vor, dass sogar heute noch, nach weit über 100 Jahren, von Räuberromantik keine Rede sein kann. Zu diesen gehören auch die beiden Räuber, die von 1871 bis 1873 das Donaumoos, die Hallertau und die Umgebung von Ingolstadt terrorisierten, Ferdinand Gump und Eduard Gänswürger(Er hiess wirklich so!). Gänswürger, 1843 in Grillheim und Gump, 1844 in Walding geboren, begannen ihre Laufbahn schon früh. Jagtfrevel, Diebstahl und Körperverletzung, das waren die Delikte, die beide 1869 ins Zuchthaus brachten. Nach seiner vorzeitigen Haftentlassung 1871 setzte Gump, auch „Seitz – Fendi“ genannt, sofort seine kriminelle Laufbahn fort. Allein oder mit wechselnden Komplizen beging er Diebstähle, Einbrüche, ja sogar einen Raubüberfall.
Im September gelang Gänswürger die Flucht aus dem Zuchthaus in München und nicht lange darauf traf er zufällig auf einer Landstrasse mit Gump zusammen. Nun starteten die beiden eine Serie von Verbrechen, wie man sie bis dahin noch nicht kannte. Mit Diebstählen, Einbrüchen, und Raubüberfällen bestritten sie ihren Lebensunterhalt. Eine Reihe von Hehlern in mehreren Ortschaften unterstützten sie dabei und gewährten ihnen Unterschlupf. Die Behörden waren ratlos. Auch die Bevölkerung geriet langsam in Aufruhr, besonders als die zwei mit noch einem Komplizen, namens Faltermeier, zwei Bauern auf dem Weg zum Viehmarkt nach Mainburg ermordeten und ausraubten. Anschliessend ermordeten die beiden auch noch Faltermeier, vermutlich, um einen unliebsamen Zeugen auszuschalten. Was diverse Liebschaften betrifft, waren die beiden auch keine Kinder von Traurigkeit. Gump vergnügte sich in Ingolstadt, das er öffter in verschiedenen Masken besuchte. Gänswürger hatte auf dem Land mehrere Geliebte, unter anderen auch die Kramersfrau Margarete Kufer aus Karlskron. Aus bis heute noch ungeklärten Gründen erschoss einer der beiden Räuber die Kramersfrau. Gump schob bei den späteren Vernehmungen die Schuld auf Gänswürger. Eien Tag nach dem Mord in Karlskron erschoss Gump den Gänswürger am Ortsrand von Manching. Der Grund dafür liegt auch heute noch im Dunkeln. Nun wird Gump zum Gejagten. In seinem Kampf ums Überleben wird er zur Bestie. Er begeht ein Verbrechen nach dem anderen. Mit welch beispielloser Frechheit Gump vorging, beweist dass er als Soldat verkleidet auf die Beerdigung des von ihm ermordeten Polizeikommandanten Anton Bauer ging. Der ganze Spuk nahm erst ein Ende, als Gump schliesslich in Wolnzach erkannt und von einigen beherzten Bürgern gefangen wurde. Doch auch als Untersuchungsgefangener spielte er seinen Verfolgern einen letzten Streich. Bevor es zum Prozess und zur Hinrichtung kommen konnte, starb Gump am 23.11.1873 in der Untersuchungshaft an Lungenschwindsucht.
Gump und Gänswürger sind die einzigen der bekannteren bayerischen Räuber, über die es noch kein Theaterstück gab. Diese Lücke im Bereich des volkstümlichen Theaters hat der Pfaffenhofener Autor Reinhard Haiplik auf Wunsch der Theaterbühne Manching geschlossen. Reinhard Haiplik, selbst ein begeisterter Laienspieler, hat schon einige Bühnenstücke sowie Freilichttheaterstücke geschrieben. Ein Beispiel dafür ist das Hexendrama „Die Katzenliesl“, das mit grossem Erfolg von der Langenbrucker Theaterbühne aufgeführt wurde. Mit dem Stück „Gump und Gänswürger“ ist es dem Autor gelungen, die Verhältnisse im 19.Jahrhundert überzeugend darzustellen: Eine Obrigkeit, die arrogant über die niederen Gesellschaftsschichten herrscht und eine Polizei, die bei der Bevölkerung nur auf wehnig Anerkennung stösst. Auch die Armut des grössten Teils der Landbevölkerung und der Traum von vielen „auf´s Amerika“ in eine angeblich bessere und freiere Welt auszuwandern, werden äusserst treffend geschildert. Dieses Theaterstück, das nichts mit der „Plüschwelt“ der gerade zu Ende gegangenen Zeit des Biedermeiers zu tun hat, erlebt nun unter der Gesamtleitung und Regie von Adam Zimmerseine Uraufführung in Manching. Warum gerade Manching? Hier fanden die beiden Räuber häufig Unterschlupf bei ihren Hehlern, einem Manchinger Tabakmacherehepaar, das später zu jeweils 5 Jahren Zuchthaus verurteilt werden sollte. Und schliesslich und endlich erschoss hier Gump auch seinen Kumpan Gänswürger. Und noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts wurden hier ab und zu unfolgsame Kinder mit den Worten erschreckt:
„Wennst net brav bist, dann holt di da Gump!“
Gespielt wird auf drei Ebenen: Grundbühne, mittlerer Weg und oberer Weg.
Darsteller und ihre Rollen
Ferdinand Gump, genannt „Seits Fendi“, Räuber: Johann Schmalzl
Eduard Gänswürger, Räuber: Xaver Huber
Therese Stabl: Charlotte Filippini
Karl von Lipowski, Regierungspräsident: Adam Zimmer
Oskar, Freiherr von Ruffin, Oberregierungsra:t Erwin Send
Josef Diener, Regierungsassessor: Rainer Langner
Peter Gschwendner, Bauer auf dem Oscheidhof: Heinz Buchner
Maria Gschwendner, seine Frau: Rita Schelkopf
Johann Gschwendner, Sohn des Oscheidbauern: Alexander Kraus
Anton Gschwendner, Sohn des Oscheidbauern: Bastian Schöls
Knecht des Oscheidbauern: Fabian Veit
Knecht des Oscheidbauern: Klaus Wilhelm
Anton Bauer, Gendarm: Richard Steuer
August Leopold, Gendarm: Alexander Spitz
Wirtin von Lindkirchen: Anita Schmid
Xaver Faltermeier, Räuberkumpan: Alfred Veit
Franz Xaver Gruber, Seiler aus Elsendorf: Franz Zeller
Marie Gruber, seine Frau: Ingrid Neuner
Franz Ullinger, Söldner aus Irnsing: Willi Spitz
Josef Ettmüller, Söldner aus Elsendorf: Thomas Neuner
Josef Maillinger, Bürger aus Mainburg: Edmund Zäuner
Leonhard Stadler, Bürger aus Mainburg: Hans Plank
Thomas Unterhuber, Bürger aus Mainburg: Georg Huber
Georg Gallinger, Bürger aus Mainburg: Emil Mayer
Anton Kirmeier, Bürger aus Mainburg: Karl Heinz Mohr
Peter Kufer, Kramer aus Karlskron: Franz Ismann
Margarete Kufer, seine Frau: Antonia Schöls
Maria Meier, Magd bei Kufers: Kerstin Schmalzl
1. Bürger: Helmut Eisenbarth
2. Bürger: Josef Winkelbeiner
1. Bürgerin: Jutta Zeller
2. Bürgerin: Birgit Zeller
Fahrer des Pferdegespanns: Ernst Forsthofer
weitere Leute aus dem Volk, (Bürger, Handwerker, Knechte, Gendarmen, u. a.): Gerda Langner, Helmut Kimmel, Uwe Baum, Petra Gruber, Annemarie Mauser, Renate Ruff, Melanie Besl, Heinz Ehrl, Peter Ruckdäschel, Barbara Uhlig, Gabi Attenhauser, Peter Ostermeier, Julia Schulz, Gerda Leuschner, Franz Froschmeier, Ulrike Spitz, Sami Schranz, Walter Franz, Harald Nagler, Andrea Nagler, India Nagler, Simon Sippl, Alexander Neuner, Maximilian Huber, Sina Huber, Giulia Filippini, Melissa Ruff, Carina Veit, Julia Kumpf
Wirtshausmusikanten: Hannelore und Peter Deindl
Moritatensänger: Riburga und Otto Amerell
Weitere Mitwirkende
Beratung zur Bühnengestaltung und Inszenierung: Claudia Rühle
Es ist kein Morgen wie jeder andere als der „Schreiner Sepp“ in seiner Werkstatt erwacht. Am Abend zuvor hat er bei der Weihnachtsfeier des Musikvereins zu viel gebechert. Die Folgen sind ein schwerer Kopf und – das Schlimmste – er weiß von der letzten Nacht so gut wie nichts mehr. Seltsamerweise findet er in seiner Werkstatt eine Leiter mit einer abgebrochenen Sprosse und vermisst auch seinen Geldbeutel.
Seinem Sohn Frank geht es nicht viel besser, denn auch er war auf der Weihnachtsfeier und hat, wie auch immer, einen kaputten Fensterladen mit nach hause gebracht. Auch Siegmund, Dorfpolizist mit Leib und Seele, hat wohl etwas zu tief ins Glas geschaut und kann den Ablauf des Abends nicht mehr nachvollziehen. Seine Erinnerung an die vergangene Nacht sind eine schwere Kopfverletzung und eine abgebrochene Leitersprosse. Seiner Meinung nach muss er wohl auf Einbrecherjagd gewesen sein und dabei eins mit der Leiter über den Kopf bekommen haben. Ausserdem vermisst er seine Schnupftabakdose und hat die Hose vom Schreiner Sepp an.
Ein wenig Aufschluss geben kann Eugenie, die alte Pfarrhaushälterin. Sie will den Dorfpolizisten in der letzten Nacht in ihrem Schlafzimmer auf Verbrecherjagd gesehen haben, denn schließlich hat man ihr in der selben Nacht den „Stinkerkäs“ vom Fensterbrett ihres Schlafzimmers gestohlen. Brenzlich wird es allerdings, als Hugo, der Dirigent des Musikvereins, auftaucht. Man weiß, dass er seine Zwillingstöchter hütet wie seinen Augapfel. Um so schlimmer, dass er im Schlafzimmer einer Tochter die verlorengegangene Schnupftabakdose und den Geldbeutel entdeckt.
Evi, eine der Zwillinge, nutzt die allgemeine Verwirrung um die nächtlichen Geheimnisse genüßlich aus und bringt die anscheinend gedächtnisslosen Männer arg in Bedrängniss.
Darsteller und ihre Rollen
Sepp Hammer Schreiner
Adam Zimmer
Pauline seine Frau
Silvia Plenagl
Frank Sohn von Sepp und Pauline
Richard Steuer
Siegmund Eiferling Dorfpolizist
Helmut Eisenbarth
Klara Eiferlings Ehefrau
Anke Schwan
Eugenie Schlotterbeck Pfarrersköchin
Marianne Gstatter
Hugo Kling Dirigent des Musikvereins
Ferdinand Ostermaier
Evi eine der Zwillingstöchter von Hugo Kling
Gabi Attenhauser
Weitere Mitwirkende
Regie und Gesamtleitung: Xaver Huber
Souffleusen: Inge Spitz, Ulrike Spitz
Maske: Evi Send, Riburga Amarell, Antonia Schöls, Doris Veit, Ingrid Neuner
Service: aktive Mitglieder der Theaterbühne Manching
einen herzlichen Dank auch an alle nicht erwähnten Helfer
Programmheft
Bilder
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